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Löwen gleichen Serie aus

Die Eisbären mussten sich im Spiel 2 der Finalserie in Waldkraiburg geschlagen geben. Nach einem erneut spannenden und schnellen Match machten die Hausherren mit dem Empty-Net-Goal zum 4:2 den Sack an diesem Abend zu und glichen die Serie aus. Unterstützt wurden die Mindelstädter über die gesamte Spielzeit von unglaublichen rund 250 Burgauer Fans. Vielen Dank dafür schon einmal an dieser Stelle!

Neben Oleh Novykov fehlte auch Stanja Picha krankheitsbedingt. Somit reisten die Trainer Erwin Halusa und Heinz Heinrich mit den Torleuten Philipp Schnierstein und Benedict Schaller, sowie mit 18 Feldspielern nach Oberbayern. Das Team des EHC bestand an diesem Abend aus einem Feldspieler weniger auf dem Spielberichtsbogen.

Nach der Eröffnungszeremonie ging es in der mit rund 1500 Zuschauern sehr gut besetzten Raiffeisen-Arena direkt heiß her. In den ersten beiden Spielminuten hatten sowohl Benedek Radvanyi, also David Zachar die ersten Chancen, doch Waldkraiburgs Schlussmann Christoph Lode war zur Stelle. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen war das Tempo hoch, die Kombinationen schnell und die Spannung gewaltig. In der 8. Minute mussten die Eisbären erstmals in Unterzahl agieren. Nach einem Befreiungsschlag der Markgrafen, nahm der EHC Goalie die Scheibe an, wurde aber direkt von David Ballner unter Druck gesetzt. Lode will den Puck aus dem Drittel bringen, doch Petr Ceslik kann diesen abfangen, kurvt um das Tor herum, passt zu Ballner vor das Gehäuse und dieser netzt zum 0:1 ein. Der Burgauer Fanblock fällt in Extase. Nach dem Wiederanpfiff bekommen die Eisbären weiter viel Druck von den Hausherren, die aber nur den Pfosten trafen und ihre Chancen nicht verwandeln oder durch Philipp Schnierstein vereitelt werden konnten. Nach einem Foul an David Ballner in der 17. Minute wurde diesem ein Penalty zugesprochen, doch Lode gewann dieses 1 gegen 1 Duell.

Das zweite Drittel begann mit einem Alleingang von Waldkraiburgs Dominik Soukop, der nur durch ein Foul am Torabschluss gehindert werden konnte. Auch hier lautete die Antwort der Unparteiischen: Penalty. Soukop lief an und netzte den Puck durch die Beine von Schnierstein ein. Damit stand es nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff Remis. Die weiteren Minuten waren durch Chancen auf beiden Seiten gekennzeichnet. In der 26. Minute war Philipp Schnierstein bei einem abgefälschtem Schuss aber machtlos. 2:1 stand es nun für die Oberbayern, die nun den Druck auf das Burgauer Tor weiter erhöhten. Zu einer Schrecksekunde kam es in der 28. Minute, als Patrik Kozlik in die Bande rutschte und danach liegen bleibt. Kozlik musste zunächst vom Eis gebracht und in der Kabine behandelt werden. In den weiteren zehn Minuten waren beide Torhüter im Rampenlicht. Unsere Nummer 89 hielt mit Glanzparaden dem steigenden Druck der Waldkraiburger stand und damit sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite glänzte auch Christoph Lode mit tollen Saves, bei denen einige Zuschauer den Puck unter anderem schon im Tor sahen. Acht Sekunden vor Ende des zweiten Drittel erhöhte der EHC auf 3:1. Max Cejka zog aus dem Slot ab und sorgte damit für den Pausenstand.

Mit dem Drittel überhaupt nicht zufrieden war Trainer Erwin Halusa. Seine Ansprache und auch die Worte von Kapitän David Zachar in der zweiten Pause schienen aber eine Wirkung auf ihre Mannschaft gehabt zu haben. Die Eisbären spielten nun sicherer und das Spiel war wieder ausgeglichener. Wieder dabei war auch Patrik Kozlik. Nach vorne getrieben von ihren lautstarken Fans, kamen die Mindelstädter nun  öfters zu Torschüssen, aber auch der EHC hatte hochkarätige Chancen, die von Schnierstein vereitelt werden konnten. Doch erst in der 54. Minute gelang Sven Gäbelein, durch die Vorarbeit von Petr Ceslik und David Ballner, der Anschlusstreffer. Erneut war die Spannung im Finalspiel auf ihrem Gipfel. In den letzten verbliebenen Sekunden der Partie ging man dann das volle Risiko ein und holte Philipp Schnierstein zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch im fast selben Moment gelang Waldkraiburgs Topverteidiger Daniel Hora das Empty-Net-Goal von der eigenen Grundlinie aus.

Damit steht die Finalserie nun Remis. Weiter geht es am Gründonnerstag mit dem Spiel 3 zuhause in Burgau. Die Partie war am vergangenen Samstag bereits nach unglaublichen vier Stunden ausverkauft. Egal wie diese Begegnung enden wird, es wird für die Eisbären zu Spiel 4 am kommenden Samstag wieder zurück nach Oberbayern gehen.

Auch für diese Partie wird es einen ESV Fanbus geben. Weitere Infos zu diesem findet ihr HIER.

 

Endstand: EHC 4:2 ESV (0:1/3:0/1:1) // Strafzeiten: EHC: 14 Minuten; ESV: 14 Minuten // Zuschauer: 1520

 

0:1 Ballner (Ceslik); 1:1 Soukop; 2:1 Vogl (Cejka; Maierhofer); 3:1 Cejka (Hora; Hermann); 3:2 Gäbelein (Ballner; Ceslik); 4:2 Hora (Zimmermann; Soukop)

Eisstadion Burgau

Badstraße 10

89331 Burgau

vorstand@eisbaeren-burgau.de

 

 

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