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Der ESV beendet die Hauptrunde mit einem weiteren Sieg

In Pfronten gewannen die Eisbären auch ihr drittes und letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde mit 3:7 (1:4/1:2/1:1). Damit konnten sie vorerst am ERC Sonthofen vorbeiziehen, die aber am heutigen Sonntag ihrerseits mit einem drei Punktesieg in Ravensburg den Spitzenplatz zurückerobern können. Das würde bedeuten, dass die Eisbären als Tabellenzweiter in die Playoffs gehen. Nach den Spielen vom vergangenen Freitag in der anderen Landesligagruppe haben sich die potentiellen Gegner der Eisbären auf zwei Teams reduziert. Entweder treten die Burgauer am kommenden Sonntag auf eigenem Eis gegen den EHC Bayreuth oder den ESV Waldkirchen an. Den Bayreuth Tigers genügt in ihrem abschließenden Spiel gegen die Pegnitz Ice Dogs ein Punkt um den sechsten Platz abzusichern und Waldkirchen als Gegner der Markgrafen zu setzen.

Doch gegen wen die Eisbären schließlich am kommenden Sonntag ranmüssen, war beim Auftritt in Pfronten sicher nicht in den Köpfen der Akteure. Trainer Halusa konnte im Eisstadion unter dem Breitenberg zwei Torhüter und 17 Feldspieler aufbieten. Neben den bekannten Ausfällen fehlte nur Oleh Novykov bei den Eisbären. Die Hausherren liefen mit 16 Feldspielern und zwei Goalies auf.

Burgau legte einen Blitzstart in die Begegnung hin. Nach 34 Sekunden lag die Scheibe erstmals im Kasten der Ostallgäuer. Torschütze war Petr Ceslik. Der Goalgetter, der in den beiden vorhergegangenen Partien jeweils vier Mal erfolgreich war, wurde von seinem Sturmpartner Sven Gäbelein bedient. Direkt vom nächsten Bully weg kam die Scheibe zu Patrick Spingler. Der Eisbärenverteidiger spielte seinen Mitspieler Max Arnawa an und der traf zwölf Sekunden nach dem Führungstreffer zum zweiten Mal ins Schwarze. In der siebten Minute konnten die Burgauer eine Scheibe nicht entscheidend aus der Gefahrenzone bugsieren. Der Pfrontener Filip Matejka ließ sich nicht zwei Mal bitten und schoss ein. In der zwölften Minute hatten die Burgauer zum ersten Mal einen Mann mehr auf dem Eis. Allerdings dauerte die Zeit in der Kühlbox nicht allzu lange an für den Spieler der Falcons. Denn nur zehn Sekunden nach der Strafe zappelte die Scheibe zum dritten Mal im Kasten des EVs. Torschütze war Mario Seifert, der aus kurzer Entfernung einnetzte. In der 18. Minute stellte dann Max Arnawa auf 4:1 für die Eisbären.

Im Mitteldrittel waren sechs Minuten gespielt, als David Zachar zu einem Solo ansetzte und den Puck im Tor der Gastgeber versenkte. In der 32. Minute spielte Marc Barchmann einen weiteren Traumpass auf Petr Ceslik. Der 28-jährige Tscheche ließ Pfrontens Schlussmann Dominik Gimbel keine Chance und traf zum 6:1. Zum zweiten Mal hinter sich greifen musste Philipp Schnierstein in der 39. Spielminute. Tobias Nöss konnte für die Hausherren erfolgreich einen Abpraller verwerten.

Sehenswert war der siebte Treffer für die Markgräfler in der 55. Minute. Torschütze war Patrik Kozlik, der nach einer feinen Kombination über Jakob Schwarzfischer und Benedek Radvanyi erfolgreich war. Bei einer drei gegen fünf Unterzahl musste ESV-Keeper Schnierstein kurz vor Ende des Spiels den dritten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze für die Pfronten Falcons war Thomas Böck drei Minuten vor Schluss.

 

Endstand: EV 3:7 ESV (1:4/1:2/1:1) // Strafen: EV: 12 Minuten; ESV: 10 Minuten // Zuschauer: 108
0:1 Ceslik (Gäbelein); 0:2 Arnawa (Spingler); 1:2 Matejka (Böck); 1:3 Seifert; 1:4 Arnawa (Spingler); 1:5 Zachar; 1:6 Ceslik (Barchmann); 2:6 Nöss (Bernad; Friedl); 2:7 Kozlik (Schwarzfischer; Radvanyi); 3:7 Böck (Bernad; Matejka)

Eisstadion Burgau

Badstraße 10

89331 Burgau

vorstand@eisbaeren-burgau.de

 

 

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