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Auf zum ersten Bully der Aufstiegsrunde

Nach dem Jahreswechsel beginnt nun die heißeste Phase der Saison, die Aufstiegsrunde. Alle acht Teams, jeweils die ersten vier aus der Gruppe A und B, sind jetzt besonders hungrig und ehrgeizig unter die ersten vier Plätze zu kommen. Denn nur mit diesen erhält man ein Ticket für die Playoffs und das Halbfinale der Meisterrunde. Dieses Ticket zu lösen ist das neue Ziel der Mindelstädter und am Sonntag können sie die ersten dafür benötigten Punkte erzielen.

Zu Gast sind die Eisbären um 18:00 Uhr beim ERC Sonthofen. In der Vorrunde hatte man zweimal das Nachsehen, wobei man die letzte Niederlage nach zweimaliger 4-Tore-Führung selber in den letzten Spielminuten zu verschulden hatte, denn 50 Minuten lang, war man eindeutig die effizientere Mannschaft auf dem Eis. Beim Hinspiel im Oberallgäu taten sich die Markgrafenstädter 55 Minuten lang schwer das Bollwerk im Tor der Hausherren, in Form von Goalie Fabian Schütze, zu überwinden, aber wieder einmal kämpften die Eisbären bis zum Schluss, netzten dreimal in fünf Minuten ein, trafen einmal den Pfosten und waren kurz davor die Sensation zu schaffen, das Spitzenspiel zu drehen. So ging die Partie vor knapp 500 Zuschauer mit 3:5 aus Sicht der Eisbären aus. Am Sonntag rechnet man erneut mit einer gut gefüllten Eissporthalle in Sonthofen. Auch von Burgau aus wird sich ein Fanbus auf den Weg machen. Der ERC schloss die Vorrunde als Tabellenführer und mit zwei Punkten mehr als der ESV ab. Sonthofen trat zu Beginn der Saison sehr stark auf das Eis, doch zuletzt strauchelten sie immer wieder und es kamen teils knappe, bzw. unerwartete Endergebnisse hervor. Doch man kennt aus den beiden Begegnungen mittlerweile die Qualitäten, die die Mannschaft auf allen Positionen vorzuweisen hat. In dieser Spielzeit waren die stärksten Scorer unserer Gegner bisher die Spieler Vladimir Kames (42 Punkte), Marc Sill (37 Punkte) und Ondrej Havlicek (35 Punkte).

Die Eisbären spielten mit ihrer überwiegend jungen Truppe insgesamt eine ordentliche Vorrunde, womit sich die Entscheidung Erwin Halusa als neuen Trainer zu verpflichten, als goldrichtig herausgestellt hat. Die Mindelstädter kamen auf elf Siege und vier Niederlagen, sowie 33 Punkte und den zweiten Tabellenplatz. Außerdem konnten sie sich bei jedem der acht Heimspiele mindestens einen Punkt erkämpfen und ihre Heimstärke demonstrieren. Selbst wenn man das nicht angetretene und mit 5:5 gewertete Auswärtsspiel gegen den SC Forst herauslassen würde, sind die Eisbären mit 86 Treffen die torgefährlichste Mannschaft der Gruppe B.

Am Sonntag wird es nun also ernst und die Markgrafenstädter haben die erste Chance auf Punkte in der Aufstiegsrunde, sowie den dritten Anlauf den ERC Sonthofen zu schlagen, nachdem man in den ersten Partien mehr als ebenbürtig war.

Allerdings ereilte die Eisbären am Wochenanfang eine Hiobsbotschaft. Der Kapitän David Heinrich wird die komplette restliche Saison ausfallen. Im letzten Spiel der Vorrunde gegen Lechbruck zog er sich eine schwere Unterkörperverletzung zu, die eine Operation unumgänglich macht. Auch Jakob Schwarzfischer wird uns vorerst noch fehlen, aber hoffentlich in naher Zukunft wieder zur Verfügung stehen.

Eisstadion Burgau

Badstraße 2

89331 Burgau

vorstand@eisbaeren-burgau.de

 

 

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