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Ein neuer Verteidiger für den ESV Burgau

Patrick Spingler kommt früher als geplant. Im Angriff gibt’s jetzt eine taktische Neuausrichtung.

 

Die Pfrontener Woche des ESV Burgau geht weiter. Nach dem Hinspiel am vergangenen Sonntag, das die Eisbären erst in der Verlängerung 7:6 für sich entscheiden, steht an diesem Freitag, 7. Februar, ab 20 Uhr das Rückspiel bei den Pfronten Falcons auf dem Spielplan. Am Sonntag, 9. Februar, treten die Markgräfler zu ihrem vorletzten Heimspiel dieser Landesliga-Abstiegsrunde an. Ab 18 Uhr ist dann der TSV Farchant zu Gast in der Eishalle beim Gsundbrunnenbad. Das Hinspiel gewannen die Eisbären im Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen 6:2.

 

In der Favoritenrolle

 

Aufgrund der Tabellenposition sind die Burgauer in beiden Begegnungen in der Favoritenrolle. Nach sieben Partien ohne Niederlage – fünf Spiele gewannen die Eisbären nach regulärer Spielzeit und zwei Mal benötigte die Truppe um Kapitän David Heinrich die Verlängerung – steht der ESV an der Tabellenspitze der Abstiegsrunde.

Co-Trainer und Abteilungsleiter Heinz Heinrich lobte sein Team nach der jüngsten Aufholjagd und dem Sieg in der Zusatzschicht gegen Pfronten. Allerdings bezeichnete Heinrich einige der Strafzeiten, die sich seine Spieler eingefangen haben, als dumm. „Natürlich haben wir auch etwas Glück gehabt. Das Spiel hat sehr viel Nerven gekostet, ich habe am ganzen Körper gezittert“, beschreibt Heinrich seine Gemütslage in der Schlussphase.

Einen Grund für den Erfolg im Heimspiel gegen die Allgäuer sieht der Spartenchef an der Umstellung von drei auf nur noch zwei Angriffsreihen. Dadurch hätte der Druck verstärkt werden können.

 

Abteilungsleiter lobt den Neuzugang

 

Gegen den EV Pfronten wirkte erstmals Patrick Spingler im Eisbären-Trikot mit. Der 19-jährige Verteidiger kam vom EC Peiting an die Mindel. Spingler wohnt in Horgau und wollte sich eigentlich erst in der kommenden Saison den Eisbären anschließen. Die Burgauer sind aber heilfroh, dass der Defensivmann schon jetzt für den Landesligisten aufläuft. Zumal sich die Anzahl der Eisbären-Verteidiger in einem durchaus überschaubaren Rahmen hält. Heinrich schildert seine Eindrücke aus den Trainingseinheiten und dem ersten Spiel des jungen Mannes so: „Spingler hat einen guten Schuss und steht stabil auf dem Schlittschuh.“

Für die beiden anstehenden Partien wird Heinrich noch einmal an die Disziplin seiner Truppe appellieren. Denn Aufholjagden wie die am vergangenen Sonntag enden nicht immer so erfolgreich.

 

Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Ein-neuer-Verteidiger-fuer-den-ESV-Burgau-id56668726.html

- Ulrich Anhofer -

Eishalle

Eisstadion Burgau

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