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Eine Frage der Disziplin und der Einstellung

Der ESV Burgau bereitet sich auf die Abstiegsrunde vor. Die Spartenführung stützt derweil den Trainer

Zu zwei Landesliga-Begegnungen treten die Eisbären an diesem Freitag und am Sonntag an. Heute Abend gastiert der ESV Burgau ab 20 Uhr in Pfronten, zwei Tage später kommt der EV Bad Wörishofen an die Mindel; Spielbeginn ist dann um 18 Uhr. In beide Begegnungen gehen die Markgräfler als Favoriten. Wenn sie ihre minimalen Chancen auf das Erreichen der Aufstiegsrunde wahren wollen, sind zwei Siege auch Pflicht.

 

Nach der 5:9-Niederlage gegen den ESC Kempten am vergangenen Sonntag glauben auch die Burgauer Verantwortlichen allerdings nicht mehr ernsthaft daran, dass die Eisbären in die Aufstiegsrunde einziehen werden. Zwar ist der Rückstand von sieben Punkten auf den vierten Platz theoretisch noch wettzumachen, praktisch dürfte dieses Unterfangen aber nahezu unmöglich sein. Nach der Niederlage gegen den ESC Kempten versprach Abteilungsleiter Heinz Heinrich den Burgauer Fans schon mal, „dass wir die Abstiegsrunde mit Volldampf spielen werden“.

 

Der Spartenchef fand für den Auftritt seines Teams gegen das Spitzenteam aus dem Oberallgäu durchaus lobende Worte. „Wir haben auf Augenhöhe mit Kempten gespielt.“ Als Grund für die Niederlage führte Heinrich die überflüssigen Fouls der Eisbären an: „Diese saublöden Strafzeiten haben uns das Genick gebrochen.“ Der Co-Trainer spielte dabei auf die beiden Hinausstellungen für David Tomecko im ersten und im Schlussdrittel an. Während der sieben Strafminuten für Tomecko fingen die Burgauer vier Gegentore.

 

Heinrich hofft, dass die Eisbären ihre beiden Aufgaben gegen Pfronten und Bad Wörishofen mit einer ähnlichen Einstellung, aber mit mehr Disziplin wie gegen Kempten angehen werden. Der Abteilungsleiter stellte sich auch vor seinen Trainer Stanislav Hlozek: „Er macht ein tolles Training, kann für die derzeitige Situation überhaupt nichts. Er reißt sich den Popo auf.“

 

Heinrich weiß, dass kein Zuckerschlecken auf die Markgräfler wartet. Sowohl die Pfrontener als auch die Bad Wörishofer haben keine Chance mehr auf den Sprung in die Aufstiegsrunde. Pfronten ist Tabellenachter, Bad Wörishofen belegt den siebten Rang. In den Hinspielen gelangen den Eisbären zwei deutliche Erfolge. Gegen Pfronten gewann der ESV 8:2 und in Bad Wörishofen feierten die Markgräfler ein ungefährdetes 6:1. Doch gerade die Partie gegen Bad Wörishofen sollten die Burgauer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor einigen Wochen verstärkten sich die Kneippstädter. Neben Frank Kozlovsky und Simon Steiner gehört nun auch das 17-jährige Talent Rudolf Herdt zum Kader. Er wurde beim ESV Kaufbeuren ausgebildet. Kozlovsky ist für die Eisbären ein alter Bekannter. Der 30-Jährige spielte von 2012 bis 2015 für die Burgauer.

 

Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/sport/Eine-Frage-der-Disziplin-und-der-Einstellung-id56276501.html

- Ulrich Anhofer -

Eishalle

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