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Eisbären verlieren mit 5:1 in Bad Aibling

5:1 (1:1/2:0/2:0) verloren die Burgauer Eisbären ihr Spiel beim EHC Bad Aibling. Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag auf dem Weg zum vierten Platz der Eishockey-Landesliga. Wer den 5:2-Sieg  der Markgräfler am Freitagabend gegen den slben Gegner erlebt hat, der war vom Ausgang der Begegnung am Sonntag überrascht. Der 5:2-Heimerfolg der Burgauer gegen den EHC Bad Aibling war nie in Gefahr. Großes Manko der Eisbären beim Spiel in der oberbayerischen Bäderstadt war wieder einmal die Chancenverwertung. „Das ist unser großes Problem in den vergangenen Wochen“, analysierte Trainer Stanislav Hlozek nach der Niederlage. Der Trainer kann seinen Spielern keinen Vorwurf machen. Auch ESV-Vorstand Werner Gebauer sieht die großen Probleme beim Torabschluss: „Spielerisch ist es o.k. Wir haben die Seuche am Schläger.“  In Bad Aibling starteten die Eisbären gut in die Partie. „Wir waren im ersten Drittel die etwas bessere Mannschaft, haben aus unserer Überlegenheit aber kein Kapital geschlagen“, monierte Hlozek. Wie so oft in den vergangenen Wochen nutzten die Gegner der Eisbären dann häufig eine ihrer ersten Gelegenheiten. So auch der EHC Bad Aibling. Die Gastgeber gingen in der 15. Minute in Führung. Doch nur eine knappe Minute später stellte Dominik Zimmermann auf Zuspiel von David Zachar und Dennis Tausend  auf 1:1.  „Im zweiten Drittel hat meine Mannschaft alles gegeben und sehr gut gekämpft“, lobt Hlozek sein Team. Doch allein der Puck wollte nicht ins Tor der Gastgeber. Die nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Und durch zwei Treffer in der 26. und der 33. Minute führten die Bad Aiblinger nach dem zweiten Drittel mit 3:1. Im Schlussabschnitt setzten die Burgauer dann alles auf eine Karte. Doch die Tore erzielten wieder nur die Gastgeber. So stand es schließlich nach sechzig Minuten 5:1. Im Burgauer Lager hofft man, dass der Knoten endlich platzt. Am kommenden Sonntag steht das entscheidende Spiel an. Zu Gast in der Burgauer Eishalle sind dann die Kempten Sharks. „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, dann schaffen wir auch den vierten Platz“, ist Hlozek weiterhin optimistisch. Der Trainer verweist auf eine Statistik der Vorsaison. Zum ungefähr selben Zeitpunkt hatten die Burgauer schon beinahe doppelt so viele Tore erzielt. In dieser Saison will der Puck trotz häufiger Überlegenheit und zahlreichen Chancen einfach nicht über die Linie. 

 

Quelle: Günzburger Zeitung

- Ulrich Anhofer -

 

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