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4:7 gegen VfE Ulm/Neu-Ulm: ESV Burgau patzt im Derby

Die Eisbären halten gegen den Tabellenführer lange gut mit. Dann bringen haarsträubende Abwehrfehler das Team vor 750 Zuschauern auf die Verliererstraße.

 

Da wäre mehr drin gewesen! Eishockey-Landesligist ESV Burgau hat sein Heimspiel durch einige haarsträubende Fehler gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm mit 4:7 (2:3/1:3/1:1) verloren. Die Donaustädter bleiben damit voll auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Die Eisbären müssen sich in den restlichen Partien mächtig strecken um unter die besten vier Teams zu kommen und dann um den Aufstieg in die Bayernliga mitzuspielen. Nach derzeitigem Stand wird es ein Dreikampf um den vierten Rang zwischen Burgau, Bad Aibling und Reichersbeuern. Zum Spiel gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm kamen rund 750 Zuschauer in die Burgauer Eishalle.

 

Zahlreiche Anhänger hatten ihr Team von der Donau an die Mindel begleitet. Die Partie begann ohne großartiges Abtasten. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Die erste Gelegenheit hatte Burgaus Pascal Rentel (2.). Er scheiterte mit einem Konter am Ulmer Schlussmann Martin Neimz. In der siebten Minute ging der ESV dann in Führung. Torschütze war Dennis Tausend, der über die Schulter von Keeper Niemz einnetzte. In der 12. Minute traf Petr Ceslik zum Ausgleich. Er fuhr um das Burgauer Tor und schoss eiskalt ein. Nach einem missglückten  Burgauer Wechsel konnte  Nicklas Dschida das zweite Tor für die Gäste erzielen (15.). Doch nur eine gute Minute später stellte Dominik Zimmermann auf 2:2. Er kurvte von hinten um das Gästetor und schoss ein. In der Schlussphase des ersten Drittels hatten die Eisbären zwei gute Gelegenheiten in Überzahl. Doch weder David Zachar, noch Dennis Tausend konnte Goalie Niemz überwinden. Zehn Sekunden vor Ende des Anfangsdrittels schlugen die Ulmer zum dritten Mal zu. Dustin Vycichlo hatte einen Schuss unhaltbar abgefälscht. Das zweite Drittel begann mit einer Verzögerung. Vier Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, als David Heinrich ausgleichen konnte. Der Kapitän, der nach einer Verletzung erst sein zweites Spiel absolvierte, nagelte den Puck per Schlagschuss von der blauen Linie ins Tor. Nach einem eklatanten Burgauer Fehler konnte Dominik Synek die Gäste erneut in Führung bringen (29.). Nach dem nächsten Burgauer Fauxpas von Josef Barnsteiner brachte Marius Dörner die Ulmer erstmals mit zwei Toren Unterschied in Front. Jetzt waren die Gäste am Drücker. Mit einem sehr schön herausgespielten Überzahltreffer sorgte Tim Tenschert zehn Sekunden vor Drittelende für das 6:3. Im Schlussabschnitt waren drei Minuten absolviert, als David Ballner von der blauen Linie einnetzte. In Überzhal vertändelten Pascal Rentel und David Heinrich hinter dem eigenen Tor die Scheibe, Peter Ulms Brückner nutzte die Gelegenheit und netzte zum Endstand ein.  Vier Minuten vor Ende der Partie leistet sich ein Ulmer ein ganz böses Foul an Burgaus Dominik Zimmermann. Der Gästespieler checkte den Burgauer von hinten in die Bande. Zimmermann war benommen und konnte die Eisfläche nur mit der Unterstützung von zwei Mitspielern verlassen. Die Schiedsrichter verhängten gegen dieses brutale Foul ein fünfminütige Zeitstrafe und eine Spieldauerstrafe für den Ulmer Akteur. 

 

 

ESV Burgau – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:7 (2:3/1:3/1:1).

 

Tore: 1:0 Dennis Tausend (7.), 1:1 Petr Ceslik (12.), 1:2 Nicklas Dschida (15.), 2.2 Dominik Zimmermann (17.), 2:3 Dustin Vycichlo (20.), 3:3 David Heinrich (28.), 3:4 Dominik Synek (29.), 3:5 Marius Dörner (36.), 3:6 Tim Tenschert (40.), 4:6 David Ballner (43.), 4:7 Peter Brückner (45.).

 

Strafen: Burgau: 8 Minuten; Ulm: 19 Minuten. 

 

Quelle: Günzburger Zeitung

- Ulrich Anhofer -

Bilder von: Elmar Jourkov (https://www.fotocommunity.de/fotograf/elmar09/1351996)

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