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Vorbereitungsprogramm 2026/27

  • 3. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Die Eisbären werden mit fünf Tests in die Vorbereitung auf die 2026/27er Bayernligasaison starten.

Das Testprogramm hat es in sich – mit zwei Duellen gegen den Bayernliga-Nachbarn VfE Ulm/Neu-Ulm, einem internationalen Doppelpack gegen den österreichischen Traditionsverein ATSE Graz und einem Kräftemessen mit dem amtierenden baden-württembergischen Meister, den Black Eagles Reutlingen. Eingebettet in die Testphase ist das Heimspiel am 19. September, das im Zeichen von „10 Jahre Eishalle Burgau" steht.


Los geht es am 13. September mit einem Heimspielderby gegen die Devils aus Ulm/Neu-Ulm. Kaum ein Gegner ist den Eisbären so vertraut wie die Devils. Der Ligakonkurrent aus der nur 30 Minuten entfernten Donaustadt bildet mit dem Auftakt und dem Rückspiel am 27. September die Klammer der gesamten Vorbereitung. In der abgelaufenen Saison beendeten die Devils die Bayernliga-Hauptrunde auf Rang 10 – mit 46 Punkten aus 30 Spielen – und sicherten sich anschließend in der Abstiegsrunde souverän den Gruppensieg. Die angestrebten Playoffs verpassten sie nach dem Ausscheiden gegen den TEV Miesbach in den Pre-Playoffs. Beide Mannschaften kennen sich aus der vergangenen Spielzeit bestens; umso reizvoller ist der doppelte Vergleich zum Start in die neue Runde.

Nach dem vermeldeten Abgang von Trainer Michael Bielefeld steht nun ein ehemaliger Spieler der Devils hinter der Bande. Verteidiger Simon Klingler ist der neue Coach, der erstmalig dieses Amt ausführen wird. Dabei kann er auf die Erfahrung aus rund 300 Oberliga-, 80 DEL2- und 150 Bayernligaspielen zurückgreifen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen, neben einigen Verlängerungen, neun Abgängen vier Neuzugänge gegenüber. Der Lette Elvijs Biezais ist der spektakulärste davon. Der 35-jährige Stürmer kommt von den Saale Bulls aus der Oberliga-Nord, in der er in der vergangenen Saison noch 57 Scorerpunkte erzielte. Neben Auftritten in der lettischen Nationalmannschaft und der lettischen 1. Liga, spielte er u.a. auch bereits in der DEL2 und der KHL. Er wird sicherlich zu den Topstürmen der neuen Saison gehören.


Für internationales Flair sorgt der Doppelpack gegen den ATSE Graz. Der Grazer Traditionsverein tritt in der österreichischen dritten Liga an. Hier reichte es in der vergangenen Saison für den 4. Platz in der Ost-Gruppe. Das Team aus der Steiermark wird ein Trainingslager in der Markgrafenstadt abhalten und diese Gelegenheit für ihre ersten Tests nutzen. An zwei aufeinanderfolgenden Abenden bekommen es die Eisbären mit dem Gast von jenseits der Grenze zu tun – eine seltene Gelegenheit, sich mit einem Gegner aus dem Nachbarland zu messen.

Das Samstagsspiel am 19. September ist mehr als nur ein Test: Es steht im Zeichen von „10 Jahre Eishalle Burgau". Im Oktober 2016 wurde die heutige Spielstätte in der Badstraße eröffnet – das erste Spiel im neuen Hallenrund bestritt der ESV gegen die Augsburger Panther. Rund 8,5 Millionen Euro flossen in den Bau, der das offene Kunsteisstadion aus den 1970er-Jahren ablöste.


Zum Abschluss der Heimtestspiele empfangen die Eisbären am 25. September einen weiteren Gradmesser: Die Black Eagles Reutlingen sicherten sich in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Baden-Württemberg-Liga, der dortigen Regionalliga. Für die Reutlinger ist Burgau kein unbekanntes Pflaster – bereits in der Vorbereitung auf die vergangene Saison war die Mannschaft an der Badstraße zu Gast. Der ehemalige Eisbär Florian Bayer spielt auch in der kommenden Saison für die TSG und mit Marshall Renke haben die Eisbären einen früheren Verteidiger der Black Eagles in ihren Reihen.


Drei Gegner, drei Ligen, ein internationaler Gast: Das Programm bietet der Mannschaft die passende Mischung, um in den Rhythmus zu finden, die neuen Spieler einzubinden und die Abläufe rechtzeitig vor dem Saisonstart zu schärfen.


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