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Starker Auftritt ohne Ertrag – Eisbären unterliegen in Peißenberg mit 2:4

Bild: ESV
Bild: ESV

Die Eisbären zeigten am 2. Weihnachtsfeiertag in der sehr gut gefüllten Flatbuy Arena eine engagierte und leidenschaftliche Leistung, mussten sich bei den Peißenberg Miners jedoch mit 2:4 (1:2/1:2/0:0) geschlagen geben. Vor 1.250 Zuschauern - darunter rund 150 lautstarke Burgauer Fans - entwickelte sich über 60 Minuten eine intensive und stimmungsvolle Bayernligapartie.

Personell standen die Vorzeichen nicht optimal: Emil Malysjev fehlte erkrankt, Max Arnawa war gesperrt und Benedek Radvanyi verletzte sich gegen Amberg und wird im besten Fall rund zwei Wochen fehlen. Zudem musste ESV-Coach Fabio Carciola privat bedingt passen, für ihn übernahmen Heinz Heinrich und Benny Meer die Verantwortung hinter der Bande. Im Tor startete Roman Jourkov, während bei den Gastgebern Xaver Nagel zwischen den Pfosten stand.


Die Eisbären erwischten dennoch einen ordentlichen Start und gewannen das Eröffnungsbully. In den Anfangsminuten prüften Vehkakoski, Wiesler und Petzold den Peißenberger Goalie, doch der erste Treffer fiel auf der Gegenseite. Nach einem Klärungsversuch landete die Scheibe unglücklich bei Peißenbergs Topscorer Ryan Murphy, der zum 1:0 einschob (10.).

Burgau blieb ruhig und belohnte sich wenig später: Nach einem mustergültigen Konter spielte David Ballner einen Zuckerpass auf Andreas Wiesler, der per Direktabnahme zum 1:1 ausglich (12.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn kurz vor Drittelende rutschte Jourkov ein Abschluss von Sinan Ondörtoglu unglücklich durch die Hosenträger zum 2:1 für die Miners (18.). Dennoch zeigten die Eisbären ein gutes erstes Drittel mit viel Einsatz und Struktur.


Auch im zweiten Abschnitt starteten die Markgräfler mutig. Ballner, Makovics und Gäbelein vergaben gute Möglichkeiten, während Jourkov mehrfach stark parierte. In der 30. Minute fiel dennoch das 3:1 für die Gastgeber – erneut profitierte Ryan Murphy. Der Stürmer lief einen Alleingang im Powerplay an, Jourkov hielt zunächst, doch Murphy blieb hartnäckig und konnte Puck samt Goalie über die Linie drücken. Kurz darauf kassierten die Eisbären weitere Strafzeiten, verteidigten jedoch lange mit großem Kampfgeist. Zum zweiten Mal an diesem Abend konnten die Miners ihre numerische Überzahl nutzen und Martin Lidl einen abgefälschten Schuss zum 4:1 verwerten (37.). Doch die Burgauer zeigten erneut Moral: Nur Sekunden nachdem Sven Gäbelein von der Strafbank zurückkehrte, enteilte er der Defensive und verkürzte im Alleingang auf 4:2 (39.). Kurz vor der zweiten Pause das richtige Zeichen an die Miners.


Im letzten Drittel warfen die Eisbären noch einmal alles in die Waagschale. Chancen wurden sich erspielt, doch entweder fehlte der letzte Abnehmer vor dem Tor oder Nagel war zur Stelle. Auch ein fünfminütiges Powerplay nach einem harten Kniecheck gegen Patrick Spingler blieb von den Markgrafen ungenutzt. Trotz Auszeit in der 57. Minute und großem Kampf bis zur Schlusssirene gelang kein weiterer Treffer mehr. Peißenberg verteidigte die neutrale Zone clever und brachte den Vorsprung über die Zeit. Zur Schlusssirene erhielt der Peißenberger Florian Höfler noch eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags gegen Balint Makovics und eine weitere Spieldauerdisziplinarstrafe zusätzlich wegen unsportlichem Verhalten.


Andreas Wiesler zog nach der Partie ein positives Fazit trotz der Niederlage: „Wir haben sehr gut mitgehalten und immer versucht, einfaches Eishockey zu spielen. Der Teamgeist in der Mannschaft ist weiterhin überragend und wir haben wieder mit Herz und Seele gekämpft.“

Die Eisbären nehmen trotz der Niederlage viele positive Aspekte mit und wollen am Sonntag im Heimderby die nächste Chance auf Punkte nutzen


Endstand: Peißenberg Miners 4:2 (2:1/2:1/0:0) // Strafen: PM: 12 Minuten + 20 Minuten (Höfler) + 20 Minuten (Höfler); ESV: 13 Minuten // Zuschauer: 1250


Tore:


1:0 - 09:27 Murphy (Hopper) - EQ

1:1 - 11:40 Wiesler (Ballner, Zachar) - EQ

2:1 - 17:06 Ondörtoglu (Klein, Höfler) - EQ

3:1 - 29:20 Murphy (Malzatzki) - +1

4:1- 36:32 Lidl (Höfler, Klein) - +1

4:2 - 38:41 Gäbelein (Petzold) - EQ

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