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Eisbären wollen Peißenberg und Waldkraiburg fordern

vor 6 Minuten
3 Min. Lesezeit
Bild: Harry Schroll
Bild: Harry Schroll

Auf die Eisbären wartet ein Wochenende gegen zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Am Freitag empfängt man daheim die Peißenberg Miners (Spielbeginn 20 Uhr), am Sonntag folgt das Auswärtsspiel bei den Löwen aus Waldkraiburg um 17:15 Uhr. Beide Gegner kommen mit jeweils neun Punkten im Gepäck und einer gefährlichen Offensive.


Die Miners rangieren auf Rang sechs und haben bislang ihre Stärke unter Beweis gestellt. Siegen gegen Ulm (5:4), Kempten (5:3) und Schongau (4:2) stehen aber auch Niederlagen gegen Miesbach (4:7) und Schweinfurt (2:6) gegenüber. Angeführt wird die Offensive vom Letten Ilya Zheltakov (11 Punkte) und Dejan Vogl (10 Punkte), an der Bande steht Martin Schweiger. In der Vorsaison beendete Peißenberg die Vorrunde auf Platz neun, gewann die Pre-Playoffs gegen Waldkraiburg und schied erst im Viertelfinale gegen Königsbrunn aus.

Vor der Saison baute auch Peißenberg kräftig um, elf Abgängen stehen acht Neuzugänge gegenüber. Besonders hervor sticht Zheltakov: In der vergangenen Saison sammelte er in nur 15 Spielen für Schweinfurt sagenhafte 50 Punkte, ehe er während der Spielzeit nach Essen in die Regionalliga West wechselte und auch dort (43 Punkte aus 19 Partien) als Punktemaschine auffiel. Dazu kehrt mit Andreas Maag ein gebürtiger Peißenberger zurück, der den Großteil seiner Laufbahn im Tor des EC Peiting verbrachte und auf 181 Oberliga-Spiele kommt. Mit Elias Maier wechselte ebenso ein erfahrener Stürmer vom Erdinger Oberligisten zu den Oberbayern. Gehalten werden konnten zudem Leistungsträger wie die US-Boys Weiland Parrish (66 Punkte 2025/26) und Ryan Murphy, der in drei Jahren 245 Punkte für die Miners erzielte, aber am morgigen Freitag verletzt fehlen wird. Auch der erfahrene Dejan Vogl, in der Bayernliga bereits bei 449 Punkten, bleibt ein entscheidender Faktor. Für die Eisbären gilt: Wer gegen Peißenberg punkten will, muss die erste Sturmreihe um Parrish, Zheltakov und Vogl in den Griff bekommen.


Beim Sonntagsgegner ist die Vorfreude auch abseits des Sportlichen groß. Waldkraiburg steht mit ebenfalls neun Punkten auf Rang fünf, und beide Klubs verbindet eine besondere Geschichte. Für die Löwen endete die vergangene Saison bekanntermaßen ebenfalls in einer Zitterpartie. Nach Rang acht in der Vorrunde ging es in den Pre-Playoffs hinaus, in der Abstiegsrunde reichte es nur zum vorletzten Platz, und im Play-Down-Halbfinale war ausgerechnet gegen die Eisbären Schluss. Im anschließenden Finale gegen den EC Pfaffenhofen sicherten sich die Löwen mit einem 4:1-Serienerfolg den Klassenerhalt. Bemerkenswert dabei: Bei diesen Play-Down-Spielen fanden sich Burgauer Fans und sogar der eine oder andere Burgauer Spieler im Waldkraiburger Fanblock ein und unterstützten die Oberbayern. Spätestens seit dem packenden Landesligafinale 2024/25 verbindet beide Vereine eine Freundschaft bei Fans und Funktionären.

Sportlich sind die Löwen mit viel Offensivwucht unterwegs. Siegen gegen Aufsteiger Dorfen (8:1), Ulm (5:1) und Schweinfurt (5:0) stehen Niederlagen gegen Miesbach (3:6) und Kempten (5:6) gegenüber. Bester Scorer ist derzeit wieder einmal Nico Vogl mit 13 Punkten aus fünf Spielen, dahinter folgen Santeri Ovaska, Mikko Happaranta und Jakub Sramek mit je acht Zählern. Damit stellt Waldkraiburg aktuell die zweitstärkste Offensive der Liga hinter Amberg sowie die drittbeste Defensive hinter Klostersee und Miesbach. Trainer ist weiterhin Jürgen Lederer. Sieben Abgängen, darunter der zuletzt überragende Verteidiger Daniel Hora und Topgoalie Maxi Englbrecht, stehen mehrere Neuzugänge gegenüber, unter anderem die beiden Finnen Mikko Happaranta und Patrik Forsberg, der Tscheche Matej Houdek und der polnisch-niederländische Bartek Bison. Gehalten werden konnten, wie bereits angesprochen, Dauerbrenner Nico Vogl sowie Jakub Sramek (70 Punkte 2025/26) und Andris Dzerins (52 Punkte 2025/26). Auch hier müssen die Eisbären ihr Augenmerk besonders auf die Defensivarbeit legen.


Etwas entspannter, aber weiterhin angespannt ist die Lage im eigenen Kader. Roman Klicznik muss weiter auf die gesperrten Nolan Renke und Lukas Widowitz sowie die verletzten Max Schieskow und Petr Ceslik verzichten. Ceslik dürfte in den nächsten Wochen zurückkehren. Ebenfalls noch fehlen wird Louis Herbrik aus gesundheitlichen Gründen, dessen Rückkehr aber in baldiger Aussicht steht. Immerhin: Mit Jannik Liebs und Marcel Kunc kehrten zwei Akteure wieder ins Teamtraining zurück.


Fanbus nach Waldkraiburg

Zum Auswärtsspiel am Sonntag macht sich wie immer ein Doppeldecker-Fanbus auf den Weg, einige Plätze sind noch frei. Alle Infos dazu gibt es hier: FANBUS !


Sprade.TV

Fans, welche die beiden Spiele nicht live in den Stadien verfolgen können, finden die Liveübertragung wie immer auf SPRADE.TV.


Trikotverkauf und Ausschank

Am Freitag können am Stand im Eingangsbereich erneut bereits bestellte 2026/2027er Trikots abgeholt, bzw. erworben werden. Ein Teil der Gesamtlieferung steht allerdings noch aus und soll erst in der kommenden Woche eintreffen.

Ebenfalls in die Verlängerung geht ein Test vom letzten Heimspiel: Vor dem Haupteingang wird erneut ein zusätzlicher Ausschank in einem Verkaufswagen angeboten. Dort gekaufte Getränke dürfen mit ins Stadion genommen werden, dazu gibt es Wienerle und Debreziner mit Semmel. Die Eisbären möchten auf diesem Weg herausfinden, ob ein dritter Ausschank drinnen oder draußen besser angenommen wird und freuen sich über Rückmeldungen der Fans zu Angebot und Speisen.

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