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Eisbären unterliegen starken River Kings mit 2:6

Bild: Harry Schroll
Bild: Harry Schroll

Der ESV Burgau musste sich am Freitagabend dem HC Landsberg mit 2:6 (0:1/1:2/1:3) geschlagen geben. Vor 903 Zuschauern im Eisstadion am Gsundbrunnenbad, darunter auch rund 150 lautstarke Gästefans, zeigten die River Kings eindrucksvoll, warum sie zu den Topteams der Liga zählen. Bei den Eisbären feierte Neuzugang Mikko-Matti Paakkola sein Debüt, zudem kehrten Benedek Radvanyi, Anton Schreiner und Daniel Bartuli in den Kader zurück. Zwischen den Pfosten stand Philipp Schnierstein. Landsberg reiste mit 18 Feldspielern an, im Tor begann der junge Steve Majher.


Die Eisbären starteten engagiert in die Partie und erspielten sich früh in der ersten Spielminute gute Möglichkeiten. David Zachar scheiterte im Alleingang, wenig später verzog David Ballner aus aussichtsreicher Position. Burgau setzte Landsberg phasenweise unter Druck, doch auch Schnierstein musste mehrfach in letzter Sequenz eingreifen und hielt seine Mannschaft im Spiel. In der 13. Minute nutzten die Gäste dann eine Unachtsamkeit in der Defensive: Victor Östling zog von außen vor das Tor und traf zur 0:1-Führung. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zur Pause beim knappen Rückstand.


Auch im zweiten Drittel bestimmten Tempo und Intensität das Geschehen. Die Eisbären verteidigten mehrere Unterzahlsituationen gut, mussten in der 28. Minute jedoch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Nach einem herben Fehler im Spielaufbau traf erneut Östling per Shorthander zum 0:2. Burgau zeigte Moral und kam postwendend zurück. David Ballner verwertete einen Abpraller zum 1:2 (29.). Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Landsberg stellte wenig später durch Jonas Huber den alten Abstand wieder her. Schnierstein verhinderte bis zum Drittelende mit starken Paraden weitere Gegentreffer.


Im Schlussabschnitt zog Landsberg das Tempo nochmals an und nutzte seine Chancen konsequent. Treffer von Lukas Heß in doppelter Überzahl und erneut Östling sorgten früh für klare Verhältnisse. Trotz großem Einsatze der Eisbären fehlte erneut die nötige Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Vor einer über 60 Spielminuten langen stimmungsvollen Kulisse auf den Rängen erhöhte Benedikt Diebolder auf 1:6 mit einem perfekten Schuss aus der Drehung in's kurze Eck (45.). Das Spiel wogte hin und her und blieb jederzeit temporeich. Den Schlusspunkt setzte Spiemacher David Zachar, der mit einem sehenswerten Solo zum 2:6-Endstand traf (59.).


Die Eisbären hielten mit aller Kraft dagegen, mussten sich am Ende aber der individuellen Klasse und Effizienz eines sehr starken Gegners geschlagen geben. Landsberg präsentierte sich abgeklärt und nutzte Fehler konsequent aus. Spieler des Abends beim ESV wurde Moritz Vehkakoski. Bei den River Kings gebührte Victor Östling mit seinem Hattrick die Ehre.


Endstand: ESV 2:6 HC (0:1/1:2/1:3) // Strafen: ESV: 14 Minuten; HC 6 Minuten // Zuschauer: 903


Tore:

0:1 - 12:51 Östling (Schadel, Kasten) - EQ

0:2 - 27:26 Östling (Bergsdorf, Wedl) - -1

1:2 - 28:46 Ballner (Zachar, Spingler) - EQ

1:3 - 32:11 Huber (Benz) - EQ

1:4 - 41:39 Heß (Callaghan, Reicheneder) - +2

1:5 - 44:05 Östling (Kasten, Grözinger) - +1

1:6 - 56:22 Diebolder (Müller, Grözinger) - EQ

2:6 - 58:22 Zachar (Paakkola) - EQ

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