top of page

Eisbären unterliegen im Ulm-Rückspiel

vor 8 Minuten
3 Min. Lesezeit
Bild: MK Fotografie
Bild: MK Fotografie

Zum Abschluss der Vorbereitung setzte es für die Eisbären einen Dämpfer. Beim zweiten Derby gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm, diesmal auswärts in der Neu-Ulmer Halle, unterlag Burgau mit 8:2 (3:0/1:1/4:1). Die Gastgeber revanchierten sich damit für die 1:7-Niederlage aus dem Hinspiel. Die rund 100 mitgereisten Burgauer Fans sahen zwar einen engagierten Auftritt ihrer Mannschaft, doch fehlte vorne die Effizienz, dazu leisteten sich die Eisbären hinten zu viele Fehler. Im Tor stand bei den Eisbären Gustavs Samitis, auf der Gegenseite hütete Nikita Manuilov den Kasten. Kurzfristig fehlte der erkrankte Marcel Kunc, für ihn rückte Niklas Dörrich in die Aufstellung.


Die Eisbären setzten sich in den ersten Minuten immer wieder im Angriffsdrittel fest, Marek Rubner und Marshall Renke prüften Manuilov früh, Roman Blahyi tauchte nach Zuspiel von David Zachar frei vor dem Tor auf. Burgau hatte nominell mehr Torabschlüsse, brachte die Scheibe aber im ersten Drittel nicht über die Linie. Umso bitterer, dass die Devils ihre Gelegenheiten eiskalt nutzten. Ein Scheibenverlust im eigenen Drittel lud Daniel Bartuli zum 0:1 ein, der frei neben dem Tor nur noch einschieben musste (9.). Kurz darauf legte Ulm sogar in Unterzahl nach: Elvijs Biezais bestraft die Markgrafen mit einem Shorthander zum 0:2 (14.). Selbst eine gut einminütige doppelte Überzahl brachten die Eisbären nicht zwingend aufs Eis. Kurz vor der Pause fiel dann das 0:3: Ein Schuss von Martin Podesva prallte am Schoner von Samitis ab und sprang vom Schlittschuh eines Burgauer Verteidigers ins eigene Tor. Keine Chance für Gustavs. Bezeichnend für den Abend: Burgau gab zwar mehr Torschüsse ab, das Scheibenglück lag aber auf Ulmer Seite.

Zu Beginn des Mittelabschnitts keimte Hoffnung auf. Roman Blahyi verkürzte mit einem halbhohen Handgelenksschuss von Höhe des Bullypunkts nach Vorlage von Louis Herbrik auf 1:3 in der 22. Spielminute. Doch die Eisbären taten sich weiter schwer. Zu hektisch das Spiel nach vorne, zu viele Fehlpässe. Postwendend stellte Julian Tischendorf im Powerplay auf 1:4 (24.). Blahyi und Herbrik vergaben wenig später einen aussichtsreichen Zwei-auf-eins-Konter an Manuilov und auf der Gegenseite hielt Samitis seine Mannschaft im Spiel.

Auch im Schlussabschnitt fand Burgau nur schwer ins Spiel. Erneut lagen die Fehler in der eigenen Zone: Beim 1:5 wurde Elvijs Biezais nicht entschieden genug im Slot gestört (47.). Gut zweieinhalb Minuten später führte ein weiterer Fehlpass zum 1:6, das Biezais nach Vorlage von Bohumil Slavicek erzielte (49.). Eine kurze Antwort gelang durch David Zachar, der Louis Herbrik im Slot vor Manuilov perfekt bediente und Herbrik zum 2:6 einnetzen konnte. Mehr Zählbares sprang jedoch nicht heraus für die Eisbären. Lars Schulz drückte einen von Samitis abgewehrten Puck zum 2:7 nach, ehe Synek in der Schlussminute zum 2:8-Endstand traf, weil Ulm vor dem Tor einmal mehr zu unbedrängt agieren durfte.

Nach dem starken Start in die Vorbereitung ließen die Eisbären zum Ende nochmal federn. Zwar erspielte sich Burgau phasenweise ein Chancenplus, verwertete es aber kaum, während Ulm seine Möglichkeiten konsequent und mit dem nötigen Glück nutzte.


Endstand: VfE 8:2 ESV (3:0/1:1/4:1) // Strafen: VfE 14 Minuten; ESV 8 Minuten // Zuschauer: --


1:0 - 08:54 Bartuli (Podesva) - EQ

2:0 - 13:30 Biezais (Adam) - -1

3:0 - 19:35 Podesva - EQ

3:1 - 21:56 Blahyi (Herbrik) - EQ

4:1 - 26:00 Tischendorf (Bernad) - +1

5:1 - 46:19 Biezais (Slavicek) - EQ

6:1 - 48:57 Biezais (Slavicek) - EQ

6:3 - 49:54 Herbrik (Zachar) - EQ

7:2 - 56:15 Schulz (Der) - EQ

8:2 - 59:56 Synek (Podesva) - EQ

bottom of page