top of page

Eisbären ringen Reutlingen nieder

vor 10 Minuten
3 Min. Lesezeit
Bild: Harry Schroll
Bild: Harry Schroll

Die Burgauer Eisbären feiern in der heimischen Eishalle beim Freundschaftsspiel gegen die Black Eagles Reutlingen nach einer deutlichen Leistungssteigerung, vor allem im letzten Drittel, einen am Ende verdienten Sieg. Besonders die Chancenverwertung und die Überzahlausbeute waren diesmal aber ausbaufähig.


Im Tor stand Roman Jourkov, Gustavs Samitis war sein Backup. Niklas Dörrich war überzählig, Louis Waaßmann fehlte verletzungsbedingt.

Die Black Eagles aus Reutlingen starteten druckvoll in die Partie. Erst gegen Mitte des 1. Drittels bekamen die Eisbären das Spiel etwas besser in den Griff. Zuvor mussten sie sich ein ums andere Mal gefährliche Angriffe erwehren. In der 13. Minute musste dann der Reutlinger Matej Jurko für zwei Minuten auf die Strafbank. In der 14. Minute sollte dann das erste Tor des Abends fallen: In Unterzahl läuft der Reutlinger Stürmer Evan Caroll allein auf den Burgauer Goalie Jourkov zu, umkurvte ihn und versenkte den Punk in den Maschen. Jourkov war machtlos. Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt verdient. Die Black Eagles erarbeiteten sich im 1. Drittel ein Chancenplus. Die Markgafen hatten in dieser Spielphase zu viele unnötige Puckverluste und Abspielfehler. Folgerichtig ging es mit der 1:0-Führung für die Gäste in die Drittelpause.

Nach der Pause machten die Eisbären sofort Druck und erzielten fast den Ausgleich durch David Ballner. Quasi im Gegenzug erhöhten die Reutlinger noch in der 21. Minute auf 2:0. Christian Bauhof kam auf Zuspiel von Viktor Stipek völlig freistehend zum Schuss. In der 27. Minute dann zwei Strafminuten für die Nummer 18 der Reutlinger, Vojta Marcinek. 17 Sekunden vor Ende der Strafzeit kam eine weitere Strafe für Jan Kut hinzu. Aber wieder konnten die Burgauer aus der Überzahl kein Kapital schlagen. In der 31. Minute dann eine Strafzeit gegen den ESV. Marshall Renke musste wegen unnötiger Härte auf das Sünderbänkchen. Aber auch die Eisbären überstanden die Unterzahl schadlos und kamen sogar zu mehreren eigenen Chancen. In der 34. Minute eine Großchance für den Eisbären Petr Ceslik. Er scheiterte freistehend am Reutlinger Goalie Nils Velm. Die Eisbären erhöhten immer mehr den Druck und kamen zu guten Chancen. In der 37. Minute Strafzeit gegen Devon Pepin von den Black Eagles wegen Stockschlagens. Auch diesmal kamen wieder 31 Sekunden vor dem Ende der ersten Strafzeit eine weitere für Reutlingen hinzu: Ex-Eisbär Felix Holzapfel musste Platz nehmen. Aber auch diese Überzahl nutzten die Mindelstädter wieder nicht für sich. Velm hielt alles, was auf seinen Kasten kam.

Zu Beginn des letzten Drittels waren die Burgauer sofort wieder mit zwei Großchancen da. Aus Sicht der Heimfans war es in der 43. Minute endlich soweit und die Eisbären erzielten den Anschlusstreffer: David Zachar fälschte einen Fernschuss von Max Schieskow ins Tor ab. In der Folgeminute hieß es für Reutlingen dann erneut „ab auf die Strafbank“. Wieder war es Marcinek, der wegen Beinstellens für zwei Minuten nicht mehr mitspielen dürfe. Offensichtlich hatte er an dem Platz auf dem Sünderbänkchen Gefallen gefunden. Denn: Kaum wieder auf dem Spielfeld durfte er zwei Minuten später abermals wegen Bandenchecks Platz nehmen. Aber auch diesmal verstrichen die Strafen ohne Burgauer Treffer. Aber wie so oft im Eishockey kann sich der Spielstand auch schnell ändern. In der 53. Minute erzielte Jakub Michalek auf Zuspiel von Jannik Liebs den inzwischen hochverdienten Ausgleich. Die Burgauer waren jetzt deutlich am Drücker und drängten auf den Ausgleich. In voller Fahrt legte David Zachar hinter dem Tor zurück auf Marek Rubner, der mit einem gezielten Schuss aus der Drehung in den rechten Winkel zum ersten Mal die Führung für die Eisbären erzielte (58.). Nur 41 Sekunden später lief Petr Ceslik nach einem schönen Solo allein aufs Reutlinger Tor zu, lässt dem Goalie keine Chance und stellt auf den 4:2-Endstand.

Damit gewannen die Eisbären auch ihr viertes Vorbereitungsspiel und zeigten sich weiter in guter Form. Am morgigen Sonntag findet der letzte Härtetest vor der herannahenden Saison statt. Um 18:00 Uhr fällt der Puck im Ulmer Eisstadion am Donaubad.


Endstand: ESV 4:2 BER (0:1/0:1/4:0) // Strafen: ESV 4 Minuten; BER 16 Minuten // Zuschauer: 487


0:1 - 13:20 Carroll (Traub) - EQ

0:2 - 21:00 Bauhof (Stipek) - -1

1:2 - 42:32 Zachar (Schieskow) - EQ

2:2 - 52:26 Michalek (Liebs) - EQ

3:2 - 57:08 Rubner (Herbrik, Kunc) - EQ

4:2 - 57:49 Ceslik (Ballner) - EQ

bottom of page