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Eisbären fahren zum Beginn der Rückrunde nach Grafing

Bild:Elmar Hofer
Bild:Elmar Hofer

Die Hinrunde der Eishockey-Bayernliga ist gespielt. Die Eisbären haben am Sonntag das erste Rückrundenmatch vor der Brust. Der ESV tritt am 2. Advent um 17:30 Uhr in Grafing gegen den EHC Klostersee in der dortigen Wildbräu Arena an. Das Hinspiel am 12. Oktober endete mit einer 2:10-Niederlage für die Markgräfler bei ihrem Bayernligadebüt. Nach 15 Hinrundenspielen belegt der ESV Burgau den hintersten Tabellenplatz mit sechs Punkten Abstand auf den ERSC Amberg.

Nachdem Fabio Carciola am 10. November als neuer Cheftrainer präsentiert werden konnte, waren nach einigen Trainingseinheiten und wenigen Spielen bereits deutliche Fortschritte erkennbar. Diese Steigerung der individuellen Leistungen der Akteure führte schließlich zum vielumjubelten und auch verdienten Erfolg gegen Geretsried. Auch der Auftritt gegen das Spitzenteam aus Königsbrunn machte zuletzt Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Gäste aus der Brunnenstadt gewannen aufgrund ihrer großen Erfahrung und ihrer konsequenten Chancenauswertung mit 7:2. Vor allem im zweiten und im dritten Drittel zeigten die Eisbären was in ihnen steckt. Diese beiden Spielabschnitte wurden jeweils nur knapp mit 1:2 verloren. Am vergangenen Sonntag fuhren die Burgauer dann mit leicht gesteigertem Selbstvertrauen nach Miesbach. In dieser Begegnung gab es für die Burgauer dann aber wieder eine Lehrstunde in puncto Effektivität, Über- und Unterzahlspiel. Zwar war der Kampfgeist und die steigende Leistungskurve weiterhin zu sehen, Fehler wurden von den Hausherren jedoch ohne Gnade bestraft.

Klostersee steht zur Hälfte der Hauptrunde auf dem 5. Tabellenplatz mit 27 Punkten. Zuletzt gewannen sie mit 9:1 gegen die Mammuts aus Schongau sowie mit 6:3 gegen Amberg und verloren mit 2:3 n.V. gegen Kempten. Ihr derzeitiger Topscorer Ville Saloranta (22 Punkte) hat im Hinspiel ein Tor und vier Vorlagen erzielt, gehört mittlerweile aber nicht mehr zum Team von Trainer Thomas Vogl. Ein Ersatz mit dem Kanadier Alexandre Gagnon wurde schnell gefunden. Ebenfalls neu, bzw. wieder im Kader, ist der Ex-Profiverteidiger und Eigengewächs Christian Hummer, der 157 Spiele in der DEL2 und 241 Partien in der Oberliga absolvierte. Mit 20 Scorerpunkten ist der 32-jährige US-Boy Kevin Walz der beste verbliebene Scorer, gefolgt vom Finnen Luka Kauppila mit 15 Zählern.

Beim morgigen Auswärtsspiel wird es keine Abendkasse geben. Eintrittskarten sind nur online im Ticketshop des EHC zu bekommen. Für alle zuhause gibt es den Livestream bei SpradeTV.


Die Eisbären werden am Sonntag auf Lukas Häckelsmiller, der sich beim Spiel in Miesbach erneut verletzt hat, verzichten müssen. Wann er wieder auflaufen kann ist noch unklar und bleibt abzuwarten. Luka Gottwald wird bei einem optimalen Heilungsvorlauf voraussichtlich nach Neujahr zurückkehren können. Wann eine Rückkehr bei Petr Ceslik möglich ist, bleibt weiter ungewiss. Der Stürmer verpasste aus privaten Gründen sowie aufgrund einer Verletzung den Großteil der bisherigen Saison. Balint Makovics ging mit einer Gehirnerschütterung aus dem letzten Spiel heraus und wird morgen aussetzen. Wann der junge Stürmer wieder eingesetzt werden kann, bleibt ebenfalls abzuwarten. Weitere Jungs sind derzeit angeschlagen, werden jedoch spielen und kämpfen.

Die Verantwortlichen der Eisbären sondieren weiterhin den Spielermarkt, um das Team zu verstärken und die Verletzungen zu kompensieren.


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