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Neuauflage eines Klassikers: Eisbären vs. Löwen

  • vor 6 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
Bild: Harry Schroll
Bild: Harry Schroll

Der Start in die alles entscheidende Phase steht bevor. Am morgigen Freitag beginnt die Playdown-Halbfinalserie zwischen den Eisbären und dem EHC Waldkraiburg. Gespielt wird im Modus Best of Five. Drei Siege sind nötig, um die Serie zu gewinnen und damit den Klassenerhalt zu sichern. Der Verlierer der Serie muss ins Playdown-Finale gegen den Verlierer des anderen Halbfinales antreten. In diesem stehen der EC Pfaffenhofen und die EA Schongau.

Los geht es morgen um 19:00 Uhr in Waldkraiburg, Spiel 2 folgt am Sonntag um 18:30 Uhr in Burgau.


Die Löwen verfügen über enorme Offensivqualität. Mit Nico Vogl und Jakub Sramek (beide jeweils 70 Scorerpunkte) stehen zwei Top-10-Stürmer der Liga im Kader. Dahinter folgen Andris Dzernis (52 Punkte) und Daniel Hora (46 Punkte). Waldkraiburg beendete die Hauptrunde auf Rang 8 und musste in den Pre-Playoffs gegen die Peißenberg Miners antreten. Letztere setzten sich dort in der Serie mit 2:1 Siegen durch. In der Abstiegsrunde gelang es den Löwen jedoch, sich am finalen Wochenende mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen (5:3 gegen Geretsried, 2:6 in Amberg) noch auf Platz drei vorzuschieben – dank eines um ein Tor besseren Torverhältnisses gegenüber Schongau. Allerdings mussten die Löwen in dieser Phase verletzungsbedingt u.a. auf Nico Vogl und Andris Dzernis verzichten. Ob einer oder beide Top-Stürmer zum Wochenende zurückkehren werden, ist noch offen. Ihre Rückkehr würde die Offensivgefahr der Löwen deutlich erhöhen. In ihrer Abwesenheit war Jakub Sramek der überragende Angreifer der Abstiegsrunde (6 Tore, 4 Assists), gefolgt von Florian Maierhofer (2 Tore, 5 Assists). Zudem musste Waldkraiburg aufgrund ihres relativ kleinen Kaders mehrfach mit Spielern aus der 1B oder per Förderlizenz aus Landshut auffüllen.

Bei den Eisbären stehen Mikko-Matti Paakkola (5T/3A) und David Ballner (2T/6A) an der Spitze der internen Scorerliste der Abstiegsrunde.


In dieser Saison trafen beide Teams bereits viermal aufeinander - zweimal in der Vorbereitung und zweimal in der Vorrunde. Während Waldkraiburg die ersten Duelle für sich entschied, gelang den Eisbären kurz vor Ende der Hauptrunde ein wichtiger 2:1-Heimsieg. Doch diese Serie hat noch eine tiefere Geschichte: Bereits in der Saison 2023/24 standen sich beide Mannschaften in einer Best-of-Five-Serie gegenüber - damals im Landesligafinale. Die Serie ging über fünf Spiele und wurde erst in der Verlängerung des entscheidenden Spiels entschieden. Das Siegtor erzielte damals Leon Decker, der in dieser Saison bereits starke 38 Scorerpunkte sammelte. Die Löwen stiegen anschließend in die Bayernliga auf, die Eisbären folgten ein Jahr später als Meister.

Über die Jahre haben sich zudem freundschaftliche Bande zwischen so manchen Fans und Verantwortlichen beider Vereine entwickelt – was diese Serie zusätzlich besonders macht. Auf dem Eis zählt jedoch nur eines: der Klassenerhalt. Beide Teams werden sich nichts schenken und keinen Zentimeter zurückstecken.

Klar ist, dass sich die Eisbären noch einmal steigern müssen. Kampfgeist und Einsatz stimmten zuletzt, doch zu oft wurden beste Chancen ausgelassen oder Situationen zu kompliziert ausgespielt. Gegen einen Gegner wie Waldkraiburg wird Effizienz vor dem Tor ein entscheidender Faktor sein. Zudem gilt es von der Strafbank ferner zu bleiben als zuletzt.

Diese Serie verspricht alles, was Playdowns ausmacht: Spannung, Emotionen, intensive Duelle und bestes Eishockey.


Alle Fans, die nicht mitreisen können, haben die Möglichkeit, die Spiele live im Internet zu verfolgen:

Für Spiel 1 wird zudem ein Fanbus eingesetzt – Anmeldungen sind weiterhin möglich. Alle Infos zu diesem findet ihr hier.


Jetzt beginnt die wichtigste Phase der Saison. Drei Siege trennen die Eisbären vom Klassenerhalt. Alles ist angerichtet für eine Serie, die in Erinnerung bleiben wird.

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