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Zwei Aufgaben, zwei Kaliber: Buchloe und Landsberg warten

vor 20 Stunden
3 Min. Lesezeit
Bild: Harry Schroll
Bild: Harry Schroll

Nach dem knappen Sieg in der Verlängerung gegen Schongau wartet auf die Eisbären das erste Wochenende mit zwei Punktspielen. Am Freitag (20:00 Uhr) kommt es zum Heimspiel gegen den ESV Buchloe, ehe am Sonntag die Auswärtsaufgabe bei den HC Landsberg Riverkings um 18:00 Uhr folgt.


Die Pirates bringen reichlich Offensivlust mit an die Badstraße. Das zeigte schon ihr erstes Punktspiel, das mit einem 8:9 Schützenfest nach Verlängerung gegen Dingolfing verloren ging. Im Tor stand das ganze Spiel über David Blaschta, vorne verteilten sich die Treffer auf sieben verschiedene Schützen, einzig Marc Krammer war doppelt erfolgreich. Je drei Scorerpunkte sammelten Mateo Cabral und der frühere Eisbär Michal Telesz. Auch die Vorbereitung verlief torreich und wechselhaft: Zwei klaren Niederlagen gegen Peißenberg (3:9, 3:8) standen Siege gegen Sonthofen (7:5, 8:2) und Geretsried (7:2) gegenüber.

Hinter dem Ergebnis steht ein Kader, der im Sommer ebenfalls kräftig umgebaut wurde. Zehn Spieler verließen den Verein oder beendeten ihre Laufbahn, darunter Rekordspieler Alexander Kraftczyk (350 Spiele, 520 Punkte für Buchloe) sowie Joey Lewis, Michal Petrak, Dieter Orendorz und Adriano Carciola. Dem gegenüber stehen zahlreiche Neuzugänge. Den klangvollsten Namen bringt Lars Grötzinger mit, der von Landsberg kommt und auf 95 DEL2-Partien sowie rund 185 Bayernliga- und 335 Oberliga-Spiele zurückblickt. Dazu verstärkte sich Buchloe unter anderem mit Nicolas Strodel (Lindau, 229 Oberliga-Spiele), den beiden aus Diez-Limburg kommenden Angreifern Emil Gabrielson und Tim Lutz, Korbinian Benz und Jonathan Nieberle (beide Landsberg) sowie Torhüter Emanuel Geiger (Germering). Gehalten werden konnte der erfahrene Verteidiger Alex Thiel, der eine beachtliche Profivita vorweist (166 DEL- und 421 DEL2-Spiele). An der Bande steht weiterhin Dominic Weis als Trainera. In der vergangenen Saison schloss Buchloe die Vorrunde auf Rang 12 ab und wurde anschließend Zweiter der Abstiegsrundengruppe B, in der auch die Eisbären waren.


Besser verlief der Auftakt für den Sonntagsgegner. Der HC Landsberg eröffnete die Bayernliga-Saison mit einem 6:4-Heimerfolg gegen Schweinfurt und das vor der imposanten Kulisse von 1999 Zuschauern. Je zwei Punkte steuerten Raivo Freidenfels, Victor Östling, Frantisek Wagner und Florian Reicheneder bei. Die Vorbereitung war allerdings von knappen Ergebnissen geprägt: Mehrere Partien gingen erst nach Penaltyschießen oder Verlängerung verloren, etwa gegen Lindau, Ulm und Miesbach. Auf eine 3:5 Niederlage gegen Dingolfing und eine 2:6 Schlappe gegen Schongau folgte ein 4:3 Sieg in der Overtime gegen den amtierenden Meister Königsbrunn.

Auch bei den Riverkings gab es im Sommer Bewegung. Zehn Abgänge sind zu verzeichnen, darunter Torhüter Steve Majher (Crimmitschau, DEL2), Tom Callaghan (Schongau), der nun bei Buchloe spielende Grötzinger sowie Max Schieskow, der zu den Eisbären wechselte. Zudem gab Trainer Martin Hoffmann seinen Posten ab. Prominent fällt der Neuzugang auf der Trainerbank aus: Mit Robert Linke und Max Dropmann kam das Meistertrainer-Duo aus Königsbrunn, aus dessen Umfeld auch Luca Kinzel und Dominic Erdt zu den River Kings folgten. Verstärkt wurde die Offensive außerdem durch Egils Kalns (Duisburg, Oberliga) und Raivo Freidenfels (Schongau). Mit Anton Schreiner steht ein weiterer früherer Eisbär im Kader. In der Vorsaison beendete Landsberg die Vorrunde auf Platz vier und schied erst im siebten Halbfinalspiel durch den späteren Vizemeister Schweinfurt aus. Ein Maßstab, der die Latte für das Gastspiel hochlegt. Vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag, müssen die Landsberger zunächst noch am Freitag in Schongau rein.

Für die Eisbären geht es nach dem Zittersieg zum Auftakt nun darum, weiter Zählbares nachzulegen. Daheim gegen ein offensivstarkes Buchloe und beim formstarken Favoriten auf die vorderen Tabellenplätze in Landsberg. Erstmalig für die Eisbären auflaufen wird ihr jüngst vorgestellter Neuzugang in der Verteidigung, Nolan Renke.

Unterstützung aus der Markgrafenstadt ist den Eisbären beim Auswärtsspiel sicher: Für die Partie in Landsberg macht sich ein großer Fanbus auf den Weg. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es HIER. Für das Auswärtsspiel bei den Riverkings wird empfohlen, sich bereit online im Landsberger Ticketshop Karten zu kaufen.

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