Starke Leistung: Eisbären feiern verdienten Sieg

Die Eisbären überzeugen in einem starken Spiel gegen die RiverRats aus Geretsried. Am Ende gehen sie als verdiente Sieger mit einem 5:1 Heimerfolg vom Eis (2:0/2:1/1:0). Burgau ging über das ganze Spiel konzentriert zur Sache und leistete sich dieses Mal nur wenige Strafzeiten (8 Minuten). Die Markgrafen mussten weiterhin die Ausfälle des zum letzten Mal gesperrten Nolan Renke, Lukas Widowitz (krank), sowie Louis Herbrik und Petr Ceslik (beide angeschlagen) verkraften. Max Petzold war nach seiner Strafe wieder in der Aufstellung. Headcoach Roman Klicznik standen damit 16 Feldspieler zur Verfügung. Im Tor stand Gustavs Samitis, Roman Jourkov stand als Backup bereit.
Die Eisbären gehen von Beginn an konzentriert zur Sache und erarbeiten sich ein ums andere Mal hochkarätige Chancen, so zum Beispiel in der 4. und 6. Minute. Die größte hat Marek Rubner, dessen Schuss in der 11. Minute aus halblinker Position hörbar an die Latte des gegnerischen Tors klatscht. In der 12. Minute müssen die Burgauer den Ausfall von Balint Makovics verkraften. Er musste vom Eis und für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus. In der 13. Minute macht es Rubner dann etwas genauer als kurz zuvor. Nach einem kleinen Durcheinander vorm Tor der RiverRats schnappt er sich den Puck und zieht aus zentraler Position ins linke obere Eck zum 1:0. Maximilian Freytag im Tor der Geretsrieder war die Sicht versperrt. Eine Minute später dann die erste Bankstrafe gegen die Oberbayern. Stephan Engelbrecht darf aber nach acht Sekunden zurück aufs Eis. Da hatte Marcel Kunc nämlich für die Eisbären auf 2:0 erhöht. Burgau kommt sofort in die Powerplay-Positionen und Kunc zieht aus zentraler Position von der blauen Linie ab, der Puck fällt über die linke Schulter des Goalies ins Tor. Nach exakt 15 Minuten kassieren die RiverRats noch einmal eine 2-Minuten-Strafe, die sie aber unbeschadet überstehen.
Zu Beginn des 2. Drittels macht Geretsried sofort Druck. Folgerichtig gelingt den RiverRats in der 25. Minute durch Luis Huber der Anschlusstreffer. Die Eisbären verlieren hinter ihrem Tor den Puck, Huber muss aus kürzester Distanz nur noch mit der Rückhand einschieben. Burgau ist sofort um eine Antwort bemüht und die gelingt schon nach 21 Sekunden. David Ballner legt zurück auf Marshall Renke, der aus zentraler Position platziert zum 3:1 einnetzt. In der 31. Minute darf sich dann Roman Blahyi nach einem Bandencheck für zwei Minuten auf der Strafbank ausruhen, aber trotz eines starken Powerplays der RiverRats können sich die Eisbären schadlos halten. In der 34. Minute darf dann auch wieder ein Geretsrieder Spieler Platz nehmen. Als dann in der 38. Minute wieder ein Burgauer folgt, gelingt dem Routinier der Markgrafen David Zachar ein sehenswerter Shorthander. Er schnappt sich den Puck im eigene Drittel, lässt alle Gegenspieler stehen und schlenzt mit der Rückhand den Puck über die Schoner von Freytag zum 4:1. Die restliche Zeit in Unterzahl übersteht Burgau, bevor es dann in die Pause geht.
Zum Start in letzte Drittel drängen die Eisbären auf den nächsten Treffer. Sie wollen den Deckel drauf machen. In diese Drangphase hinein geht in der 44. Minute dann ein Geretsrieder alleine auf Samitis zu, der sich aber nicht überwinden lässt. Der Burgauer Goalie ist wie im gesamten Spiel ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Zwischen der 49. und 57. Minute dürfen sich dann nach und nach zwei Burgauer und vier Geretsrieder für jeweils zwei Minuten auf der Strafbank ausruhen. Die Strafzeiten verstreichen allesamt folgenlos. In der 59. Minute macht dann Marcel Kunc für die Eisbären endgültig den Deckel auf das Match. David Zachar umkurvt das gegnerische Tor, sein Schuss prallt von Schlussmann Freytag zentral vors Tor, wo der Burgauer Verteidiger den Puck abfängt und platziert halbhoch in die rechte Torhälfte bugsiert. Kurz darauf ist dann Schluss in der Burgauer Eishalle, die Eisbären fahren einen verdienten 5:1-Sieg ein und damit den ersten Dreier der Saison.
Burgau hält über das komplette Spiel die Konzentration und das Tempo hoch und die Strafminuten niedrig. In der anschließenden Pressekonferenz lobt Coach Klicznik vor allem seine „Special Teams“, die ihre Sache in Unterzahl, aber auch im Powerplay gut gemacht haben. „Unserer geschundenen Seele tut es gut, nachdem wir auch in den letzten Spielen gut gespielt haben, dass wir jetzt mal einen Dreier eingefahren haben“, freut sich Klicznik.
Weiter geht es für die Burgauer am Freitag im Heimspiel gegen den amtierenden Meister und aktuellen Tabellensechsten aus Königsbrunn, bevor es dann am Sonntag zum Tabellenletzten nach Dorfen geht.
Endstand: ESV 5:1 RiverRats (2:0/2:1/1:0) // Strafen: ESV 8 Minuten; RiverRats 14 Minuten // Zuschauer 827
1:0 – 12:05 Rubner (Ballner) - EQ
2:0 – 13:58 Kunc (Wiesler/Kaschner) - +1
2:1 – 24:04 Huber (Reiter/Mühlpointner) - EQ
3:1 – 24:25 Renke (Ballner) - EQ
4:1 – 38:17 Zachar - -1
5:1 – 58:38 Kunc (Zachar) - EQ



